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ich werde zum 5-jährigen Jubiläum von Mein SENDLING im März, auch unsere vorläufig letzte Ausgabe herausgeben. So wie Mein SENDLING bis jetzt geliebt und gelesen wird, trägt sich die Zeitung nicht mehr und daher zwinge ich mich zu dieser Konsequenz. Zahlungsschwierigkeiten einiger Anzeigengeber kommen leider dazu. Ich arbeite an einem neuen Konzept, was jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Natürlich wäre auch eine Unterstützung unserer Anzeigengeber durch Spenden, anstelle von Rechnungsstellung, sehr hilfreich, um unsere Arbeit fortzusetzen. Unsere Netzwerkeltreffen bleiben bestehen, das nächste findet am 20.03.12 um 19h30 im Stemmerhof statt. Gute Ideen und eventuelle Hilfestellung sind herzlich willkommen
Liebe Grüsse, Gabriela                                                       Aktualisiert : 04/03/2012


  Au revoir Mein SENDLING
Margarete Buchner

Einen Nachruf soll ich schreiben? Auf fünf Jahre "Mein Sendling?" Ich soll 57 Ausgaben quietschgelben Lebens bündeln?
Die schönste Kladde Münchens, in der es die Menschen kunterbunt getrieben haben, will sich verkrümeln? Das kann doch nicht wahr sein.
Hier schrieben sie wie die Weltmeister.
Sie stellten sich und ihre Aktivitäten vor, freundlich aufgeregt die einen, andere eitel. Man konnte schmökernd den Stadtteil erkunden, Lokale testen, soziale Einrichtungen und Paukstudios aufsuchen, Selbsthilfegruppen à la bonheur, das H-Team und die Big Brothers Big Sisters in der Implerstraße machten uns neugierig. Heiler versprachen Heilung und Geldvermehrer Geld. Manche lehrten uns ihre Lebensweisheiten oder entwickelten Businessstrategien, liebenswerte Gedichte und Geschichten wurden veröffentlicht, zuletzt pupste sich eine Autorin durch die Zeilen. Manche plusterten sich auf, manche schlossen betrübt ihre euphorisch geöffneten Unternehmen wieder. Ein Forum für Jung und Alt. Wer wird uns informieren über fremde Präsentationsformate wie das japanische Pecha Kucha?
Wer wird das Sendlinger Erzählcafe dokumentieren? Gedruckte Erinnerungen sind biologische Frischhalteprodukte. Starke Frauen lernten wir im Einzelnen kennen und Schönheitsangebote im Besonderen, Fitness obendrein.
Fünf Jahre Werden und Vergehen. Unermüdlich verteilt von drei Austrägern auf Praxen und Geschäfte, omnia ad maiorem gloriam Sendlingensem oder wie der Münchner sagt: Für ein Vergelts Gott.
Begeistert kamen Sendlinger und andere zu den regelmäßigen Netzwerktreffen. Freundschaften entstanden, endeten auch, es menschelte eben. Einmal hat die Kladde ihre Grenzen überschritten, sie wollte sich ausweiten zum Weltblatt, fing mit Schwabing an und endete sang- und klanglos in Fürstenried.
Denn dieses Sendlinger Gewachs gehört einfach hierher. Hier hat es seine Mutter geboren, die schwarzzöpfige Gabriela Lefèvre mit der überrollenden Begeisterung. Sie brannte für ihr Kind, Funkenkiller und Bedenkensträger mochte sie nicht. Wetten, dass sie beim feierlichen Begräbnis der ca. 2300 Seiten - so dick wie der neue Pschyrembel! - ein neues Kind gebären wird?
Das spitzzüngige Einhorn, anfänglich mittig gesetzt unter den sperrigen Titel "Die kleine Nachbarschaftszeitung von Sendling", hat sich zwar seit August 2010 bescheiden an die Seite gedrückt, aber ganz verdrängen lässt es sich nicht. Auch Annas karikiertes Wie-und wo-auch-immer-Pferd kann in seiner Jugendblüte doch nicht zum Abdecker gebracht werden!
Dieses Heft, dem weder Graphiker noch Schriftsetzer den Todesstoß geben konnten, soll zeitgleich mit einem schnäppchenjagenden Bundespräsidenten, einer klebrigen Drogeriekette und einer unsauberen Bäckerei in den Orkus abtauchen?
Ja, wo bleibt denn der Aufschrei der knapp 40.000 Einwohner Sendlings? Wo bleibt die Unterstützung der Freizeitkünstler und - Autoren, der Coacher, Therapeuten und Heiler, der Ideenschmiede, wo bleibt die Ham -Sie- mal- nen -Euro- Spende von allen, die sich im Gedruckten verewigen wollen? Wo die Re-Animateure, die Herzschrittmacher des journalistischen Print - Konvolutes? Die dröge Melodie des Schlagers "Ich war jung und brauchte das Geld" soll am Grab gesungen werden?
Im ersten Heft mit der schönen Titelseite von Dorothea Luik und Anke Raum steht die bewegende Geschichte von der traurigen Traurigkeit von Inge Wuthe. Die schließt gar nicht traurig, denn die Hoffnung taucht auf, hört geduldig das Berufsgeklage der Traurigkeit und stellt sich als Hoffnung vor. Mittelhochdeutsch hüpfen liegt im Wort: Nichts anderes machen Pferde und Einhörner.
Lassen wir sie ein wenig ruhen und vielleicht, irgendwann holt die Zauberkraft des Einhorns "Mein SENDLING" zurück ins Leben.

  Lesung in der Buchhandlung Lese&Lebe

Dienstag, 27. März 2012, 19.30 Uhr,
Lesung in der Buchhandlung Lese&Lebe:
Cécile Reyboz: "Ode an die Krake"
und Franz Bartelt "Ich kann nicht sprechen".
Die Verlegerin Bettina Deininger liest und
stellt den austernbank verlag vor.
Eintritt 6 EUR,
unbedingt reservieren, da beschränkte Plätze:
Tel. 724 466 10,
Waldfriedhofstr. 78, 81377 München


  Eine WerkStadt für Sendling



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  fahrrad martini aus der Aberlestr. 9 stellt sich vor!



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  A saubere Gschicht, die Alfa Reinigung in der Plinganserstraße 32!



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Sendlinger Sopranistin sucht Eigentumswohnung in Sendling

Liebe Sendlinger und Sendlingerinnen,

ich lebe seit 20 Jahren in unserem schönen Sendling, bin also eine echte Sendlingerin und würde so gerne hier bleiben.
Anders als bei "Kapitalanlegern" würde ich natürlich selbst einziehen. Ich wäre also das "Kapital"! Und als solches würde ich unser Viertel gerne weiterhin bereichern!
Anfangs lebte ich noch an der Albert-Rosshaupter Strasse, zu einer Zeit, als dort noch die Tram rauf und runterzuckelte und an jeder Haltestelle bimmelte. Ich wohnte zur Strasse raus.
Zu der Zeit habe ich Sendling noch nicht richtig verstanden. Das Sendlinger Tor habe ich nicht auffinden können. Dann diese seltsame Statue. Ein Mann mit einem Hammer? Und dann schaut der auch noch so bös!

Vielleicht was Kommunistisches? Mittlerweile macht mir der Schmied von Kochel keine Angst mehr. Das Sendlinger Tor hab ich auch gefunden, und zwar genau dort, wo es immer schon steht!
Sicher, ich habe mir andere Viertel einreden und auch schönreden lassen. Ich bin sogar bis nach Laim rausgefahren um eine Wohnung anzuschaun. Es hat nicht lang gedauert und ich hatte Heimweh! Da bin i halt ned dahoam! Ich werde keine Laimerin! Niemals! Allein, wie das schon klingt. Also, na! Wenn Ihr mir also dieses Schicksal ersparen wollt, dann helft mir bitte meinen Platz in MEINEM Sendling zu finden!
Zwei Zimmer mit Balkon.

divabella@gmx.de
oder direkt bei Gabriella Lefèvre: 0176 96 81 19 26
Mit den allerbesten Grüssen und grossem DANK, Eure Bella

 
        
 

Liebe Freunde vom Vincello,

nun sind wir schon eine Woche im Olivenhain und zupfen sehr fleißig - glücklicherweise bei bestem Wetter.
500 kg an Früchten sind uns schon ins Netz gegangen und in der Ölmühle zu 100 Liter Öl verwandelt worden, d.h. der Ölvorrat ist von der grundsätzlichen Thematik schon einmal wieder für das nächste Jahr in gewissem Umfang gesichert - aber wir sind ja noch nicht fertig. Die doppelte Menge visieren wir schon an, wenn das Wetter hält und die Bäume genügend hergeben und uns unsere Kräfte nicht verlassen ist das sicher auch realistisch.
Generell ist es ein gutes Jahr, da unsere Oliven wenig Besuch von der Olivenfliege gehabt haben, aber die große Trockenheit in den letzten Wochen verlangt den Bäumen schon einiges ab, d.h. sie ziehen jetzt immer mehr das Wasser aus den Früchten zurück - es heißt also: höchste Zeit zum Ernten.
Ab 02.November sind wir wieder im Geschäft - ansonsten freut sich natürlich auch Irena, die die Stellung hält, über einen Besuch von Euch. Bitte beachten: es ist erst ab 14 Uhr geöffnet.

Liebe Grüße von den 2 bayerischen Olivenbauern
Peter&Thorsten

 

Kennen Sie das auch? Sie haben immer mal wieder Schmerzen im Rücken, Migräne oder ein schwaches Immunsystem oder leiden an einer chronischen Erkrankung, für die es nur unzureichende Behandlungsmöglichkeiten gibt? Wirklich weiterhelfen konnte bisher niemand und Schmerztabletten scheinen Ihnen ebenso wenig eine Lösung zu sein?. Und Sie haben eigentlich schon viele Therapien versucht, die aber nur kurzfristig oder gar keinen Erfolg brachten. Tatsache ist, dass die wirkliche Ursache ihres Problems, besonders bei den untypischen Beschwerden, noch nicht aufgedeckt werden konnte.

Wussten Sie, dass in Deutschland laut einer Studie der Deutschen Schmerzliga e. V. 12 - 15 Millionen Menschen, das ist jeder fünfte Erwachsene, unter chronischen, länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen mit schweren Folgen leidet?

Der optimale Therapieeinsatz basiert für mich auf der Berücksichtigung des ganzen Körpers, dem Erkennen der Grundlage von Beschwerden und der gezielten Ursachenbehandlung, die nur individuell - je nach Beschwerdebild - erfolgen kann.

Dabei kombiniere ich bewährte Behandlungsmethoden mit eigenen Therapietechniken, die ich mir in über 30 Jahren Berufserfahrung angeeignet habe. Früher betreute ich vor allem Sportler bei Bundes-, Olympia- und Weltmeisterschaften nach dieser Behandlungsart.

Seit 11 Jahren arbeite ich in meiner eigenen Praxis in der Albert-Roßhaupter- Straße 137.
Da ich weiterhin ununterbrochen schwere chronische Erkrankungen und ungeklärte Beschwerden erforscht und mich spezialisiert habe, werden Patienten, die meine Praxis aufsuchen und z. B. unter Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen, Migräne, Neuralgien aller Art, Rheuma, Arthrose, Tinitus, Fibromyalgie, Amyotrhophien, Multiple Sklerose,
M. Bechterew etc leiden, aus erster Hand erfolgreich betreut und behandelt. Meine Erkenntnisse aus der Praxis vertiefe ich durch meine Forschungsarbeit von Fachwissen und entwickelte ein eigenes Therapiesystem, das auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt ist.

Da nur Intensivtherapie und individuelle Behandlung Erfolg bringen kann, arbeite ich nicht im 15-20 Minuten-Takt. Die Behandlung dauert je nach Befund ca. 1 - 3 Stunden. Da die Krankenkassen nur einen geringen Teil der Kosten übernehmen, wird eine gute Kooperation mit Ihrem behandelnden Arzt benötigt.

Ich freue mich, Ihnen in der nächsten Zeit und natürlich bei Bedarf, einen Einblick in die ganzheitliche Behandlung zu verschiedenen und komplexen Beschwerden nach ON-Thera-Konzept geben zu dürfen.

 
 


 

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